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Murten

Das Feuer des Füdlibürgers entfachte ein wunderschönes Feuerwerk.
Heisses Feuerwerk für «eiskalten» Füdlibürger

Murten | «Allez – Allez» hiess es auf dem Wagen des Füdlibürgers Beat «Dädu» Marthaler. Er und Milca führten bis Ende des letzten Jahres das Restaurant Berntor. Dädu Marthaler wohnte am Montag im Sommerhemd dem Narren­gericht bei.

Am letzten Montagabend führte das Narrengericht der Fastnachtgesellschaft Murten (FGM) die traditionelle Verurteilung und Verbrennung des Füdlibürgers durch. In diesem Jahr traf es Beat «Dädu» Marthaler, längjähriger Wirt der traditionellen Fastnächtler-Beiz Restaurant Berntor. Der Hofnarr, Sprecher des Narrengerichts, hielt fest: «Prinzenpaar hat er mit seiner Liebsten überstanden. Den Pechvogel bekam er, ging aber abhanden. Der Möffechäs ist auch schon länger verspeist. Der Mann ist ein Unikum, und was das genau heisst: Den Trophäen-Schrank gefüllt, das ist sein Lohn, jetzt geht der Dädu ganz zufrieden in die Pension.» «Allez – Allez» sind die stadtbekannten Worte von Dädu, die jahrelang durch die Gassen von Murten hallten. An der Fastnacht zierten diese den Wagen des Füdlibürgers. Dädu liess es sich weder am regnerischen Umzug vom Sonntag noch am Montagabend bei frostigen Winden und kühlen Temperaturen nehmen, im traditionsgemässen Sommerhemd zu feiern. Dies mit einem «eiskalten» Lächeln. So wie es die närrische Tradition will, wurde im Anschluss an das Urteil des Narrengerichts der Füdlibürger zum Kanonenmätteli geführt, begleitet von den Guggenmusiken und der Fastnachtgesellschaft Murten. tb

Lesen Sie weiter in der Ausgabe des «Der Murtenbieter» vom 10. März 2017.