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Murten

Spielen ein ausgeglichenes Spiel im Museum Murten: (v.l.) Emmanuel Lendenmann, Marylène Joye und Julien Burgy
Aus drei Symbolen entsteht ein Kunstdialog

Murten | «Schere, Stein, Papier» nennt sich die neue Wechselausstellung, die morgen im Museum Murten eröffnet wird. Drei junge Freiburger Kunstschaffende haben dazu Stein, Metall und Löschpapier zu teils kraftvollen, teils filigranen Werken verarbeitet.

Wer kennt es nicht, das Spiel «Schere, Stein, Papier»? Es funktioniert ohne Firlefanz und überall. Und selbst dann noch, wenn es sich drei Kunstschaffende zum Thema für eine gemeinsame Ausstellung nehmen. Nur geht es dabei weniger um die Entscheidungsfindung, als vielmehr um die Auseinandersetzung mit den Elementen Stein, Metall und Papier. Oder wie Ivan Mariano, Leiter des Museums Murten, gestern an der Presse­konferenz sagte: «Kein Element gewinnt, die drei Künstler stehen vielmehr im Dialog zueinander». Für Marylène Joye, Emmanuel Lendenmann und Julien Burgy stellte Marianos Einladung, die diesjährige erste Wechselausstellung zu machen, eine Herausforderung dar. «Es macht einen grossen Unterschied, ob ich in einer Galerie oder in einem Haus wie hier ausstelle», erklärte Marylène Joye auf dem Rundgang durch die Ausstellung. «Es macht jedenfalls Spass, meine Bilder jetzt ausserhalb des Ateliers zu sehen», meinte sie lachend. Während Marylène Joye aus Domdidier für ihre Gemälde vorwiegend fragile «Zutaten» wie Löschpapier, Tusche und Pigmente verwendet, bevorzugen Emmanuel Lendenmann und Julien Burgy «harte» Grundlagen für die Kunst: «Das Papier ist leicht, aber ich bearbeite es manchmal mit Kraft. Ihre Materialien sind hart, aber die beiden benötigen viel Sensibilität um sie zu bearbeiten», bringt es Marylène Joye auf den Punkt. mkc

Lesen Sie weiter in der Ausgabe des «Der Murtenbieter» vom 17. März 2017.