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Murten

Künstler im Gespräch über die Solennität: (v. l.) Mélanie Rouiller, Ivan Mariano, Luca Etter, Primula Bosshard und Charly Rappo
Traditionen in lebendigen Bildern erleben

Murten | Fünf Freiburger Fotografen richteten im Jahr 2016 ihren Fokus auf lebendige Traditionen wie die Solennität, das Historische Murtenschiessen oder den Murten­lauf. Das Resultat ist ab morgen in der Ausstellung «Zwischen Kelch und Sturmgewehr» im Museum Murten zu sehen.

Die einen sind sehr präsent, sitzen mit wachem Blick auf den harten Bänken der Deutschen Kirche in Murten. Andere wiederum wenden ihren Blick ab. Ein Mädchen gähnt herzhaft und ein paar Reihen weiter hinten auch ein Bub. Eines haben die rund 100 Kinder auf dem Foto gemeinsam: Sie tragen weisse Kleidung. So will es die Tradition der Murtner Solennität. Mit diesem Jugend- und Schulfest wird alljährlich der Murtenschlacht von 1476 gedacht. Und ein Gottesdienst gehört dabei fest ins Programm. Selten wird er aber auf Bildern so erfrischend anders dokumentiert, wie er jetzt im Museum Murten zu sehen ist. «30 Sekunden hatte ich Zeit, um von der Kanzel aus dieses Foto zu schiessen», erklärte Charly Rappo mit einem Lächeln. Schliesslich habe der Pfarrer pünktlich mit seiner Predigt beginnen wollen, so der Freiburger Fotograf. Gemeinsam mit Primula Bosshard, Luca Etter, Jean-Luc Cramatte und Julien Chavaillaz hat sich Rappo letztes Jahr auf ein Abenteuer eingelassen: Die fünf Berufsfotografen betrachteten vier Gedenkanlässe des Kantons aus einem anderen Blickwinkel und hielten die religiösen und militärischen Aspekte in origineller, facettenreicher Form fest. mkc

Lesen Sie weiter in der Ausgabe des «Der Murtenbieter» vom 9. Juni 2017.