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Murten

Meryl Streep und Hugh Grant hautnah und unter freiem Himmel erleben: Das Openair-Kino Murten machte es am Mittwoch mit dem Film «Florence Foster Jenkins» möglich.
Bewegende Filmnächte im Stadtgraben

Murten | Mit «Florence Foster Jenkins» ist am Mittwochabend die 19. Saison des Murtner Openair-Kinos eröffnet worden: Die Film-Biografie über die gleichnamige Sängerin, die mit unglaublich schiefen Tönen zu begeistern vermochte, kam beim Premierenpublikum gut an.

Meryl Streep glänzte bereits in Filmen wie «Ricki and the Flash» oder «Mamma Mia» als begnadete Sängerin. Doch noch nie verfehlte die US-amerikanische Schauspielerin so exakt die Töne wie am Mittwochabend in Murten. Da flimmerte Streep in der Rolle von Florence Foster Jenkins (1868–1944) über die Leinwand des Openair-Kinos im Stadtgraben. Jenkins, Tochter eines reichen Bankers, liess sich im New York der Kriegsjahre vom handverlesenen Publikum als Opernsängerin feiern, obwohl ihr hierfür das stimmliche Talent absolut fehlte. Mit ihrer unbeirrten Art, ihrer Begeisterung und nicht zuletzt mit wahnwitzigen Kostümen schaffte sie es dennoch, eine grosse Fangemeinde zu versammeln. Selbst die anfängliche Skepsis des jungen Pianisten Cosmé Mc Moon, brillant von Simon Helberg gespielt, wandelte sich angesichts des Humors von Jenkins in Bewunderung. Er erlag förmlich ihrem pudrigen Charme und dem dramatisch zugeflüsterten «Oh my god». Hugh Grant glänzte als treuer Ehemann und Manager. Die wahre Geschichte, von Regisseur Stephen Frears perfekt inszeniert, begeisterte das Premierenpublikum des Openair-Kinos. Murten Tourismus und Eventservice Bern hatten dazu eingeladen. mkc

Lesen Sie weiter in der Ausgabe des «Der Murtenbieter» vom 7. Juli 2017.