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Murten

Viel Handarbeit, die Geschick und ein gutes Auge erfordert: Mentor Bajrami und Manuel Sousa beim Verlegen von Quarzsandsteinen in der Murtner Rathausgasse
Ein Puzzle aus 320 000 Pflastersteinen entsteht

Murten | In der Rathausgasse in Murten hämmert es derzeit tüchtig: Grund dafür sind die Bauarbeiter, die in Handarbeit wieder den bogen­förmigen Belag einbauen. Sie verwenden dazu die Pflastersteine, die wegen umfassender Sanierungsarbeiten weichen mussten.

Es hat beinahe etwas Meditatives, das rhythmische Klopfen von Mentor Bajrami und Manuel Sousa. Die beiden Mitarbeiter der Firma Enz Pflästerungen sitzen mitten in der Rathausgasse in Murten und bearbeiten mit gleichmässigen, präzisen Schlägen die Steine, die sie zu einem bogenförmigen Muster am Boden verlegen. Passt ein Stein nicht, wird er mit dem Diamanthammer passend gemacht. Ein gezielter Schlag genügt. «Ein gelernter Pflästerer spürt den Stein bereits beim Anfassen. Er nimmt ihn in der Regel nur einmal in die Hand», erklärt Mentor Bajrami. Der gelernte Verkehrswegbauer arbeitet seit sechs Jahren als Pflästerer. Ihm gefällt die Kreativität seines Berufes. «Es braucht ein gutes Auge und handwerkliches Geschick, damit das Bogenmuster gelingt», erklärt er. Mit durchschnittlich sechs Schlägen setzt er Stein für Stein auf dem mit Splitt vorbereiteten Boden ein, in der Mitte erst ein kleines Exemplar, gegen aussen hin dann die grösseren. Pro Tag pflästert Baj­rami zwischen 15 und 20 Quadratmeter. mkc

Lesen Sie weiter in der Ausgabe des «Der Murtenbieter» vom 14. Juli 2017.