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Avenches

Die Archäologinnen (v. l.) Sandrine Bosse Buchanan, Emmanuelle Sauteur und Marie-France Meylan Krause, Direktorin des Römermuseums Avenches
Nekropole gibt viele Kostbarkeiten frei

Avenches | Fünf Jahre dauerten die Arbeiten für die Realisierung der neuen Publikation «À la montagne» der Reihe «Cahiers d’Archéologie Romande 167». Sie gibt einen Einblick in die Geschichte der römischen Nekropole und präsentiert die kostbaren Funde.

Die Archäologin Emmanuelle Sauteur stellte gestern den neu erschienenen Band «À la Montagne» vor. Dargestellt werden darin mit Texten und Fotografien die archäologischen Grabungen im Zusammenhang mit der Entdeckung der römischen Nekropole «À la montagne». Diese wurde zwischen 30/40 und 70/80  nach Christus von der damaligen Bevölkerung für Bestattungen benutzt. Emmanuelle Sauteur koordinierte die Realisierungsarbeiten des neuen Bandes. Sie wies darauf hin, dass zehn Archäo­loginnen an dieser Publikation mitgearbeitet haben. Geschätzt wird, dass die Nekropole eine Fläche von rund 1200 Quadratmetern umfasst. Die archäo­logischen Grabungen beschränkten sich jedoch auf etwa 250 Quadratmeter. Freigelegt wurden 150 Grabfelder, wobei bei 127 Spuren festgestellt und entsprechende Funde zu Bestattungen sichergestellt werden konnten. Beerdigt wurden auf der freigelegten Fläche 14 erwachsene Personen. Hinweise gibt es für 20 Bestattungen von nicht- und neugeborenen Kindern. tb

Lesen Sie weiter in der Ausgabe des «Der Murtenbieter» vom 3. November 2017.