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Wallenried

Roger Köppel, Inhaber und Chefredaktor der «Weltwoche»
Kritisches Hinterfragen ist erlaubt

Wallenried / Roger Köppel, Inhaber und Chefredaktor der «Weltwoche», sprach kürzlich an den «Wallenried-Gesprächen» zum Thema «Die Rolle der Medien in der Demokratie».

Zu Beginn zählte Roger Köppel mehrere Beispiele von Themen der Vergangenheit und Gegenwart – wie Präsidentschaft von G. W. Bush, Waldsterben, EWR-Beitritt oder Kinderkrippen – auf, mit denen er aufzeigen wollte, dass die Schweizer Presse im Grundsatz zu einseitig berichtete. Er sprach von der «Einfaltsmeinung». Auch nach der Katastrophe von Fukushima bezog die «Weltwoche» mit dem Beitrag «Die Schweiz liegt nicht in Japan» Stellung, wie auch mit dem kürzlich veröffentlichten Beitrag ««Die Griechen der Schweiz – Warum die Romands weniger arbeiten und höhere Renten beziehen». Roger Köppel sagte dazu: «Angesichts der Einfaltsmeinung habe ich fast instinktiv dagegen geschrieben.» tb

Lesen Sie weiter in der Ausgabe des "Der Murtenbieter" vom 08.06.2012.