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Das neue Ausstellungskonzept erlaubt mehr Flexibilität, Exponate können beliebig angeordnet werden, auf den fest installierten Tablets finden sich Details und Erläuterungen.

 

Avenches | Das Römermuseum in Avenches hat seine Dauerausstellung grundlegend überarbeitet und die Präsentation modernisiert. Neu veranschaulichen Tablets und Animationsfilme den historischen Kontext der Ausstellungsstücke.

Das neue Ausstellungskonzept des Römermuseums in Avenches sieht auf den beiden oberen Etagen des dreistöckigen Turms Raum für seine Dauerausstellungen vor. Neu soll jedes Stockwerk einem einzigen Thema gewidmet sein. Bislang behandelten die Dauerausstellungen rund zehn verschiedene Themengebiete – wie Museumsdirektorin Marie-France Meylan-Krause den anwesenden Medien­schaffenden erläuterte. Die Pressekonferenz fand im Vorfeld der Feierlichkeiten zum 180-Jahr-Jubiläum des Museums statt. Im obersten Stock soll in Kürze eine Ausstellung die Geschichte der hier ansässigen Helvetier und die Besiedlung durch die Römer im ersten Jahrhundert nach Christus thematisieren. Noch fehlen die Exponate, ein Animationsfilm gibt bereits erste Einblicke in den Themenkreis. Der erste Stock soll temporären Ausstellungen dienen. Die derzeit darin gezeigten Artefakte werden dafür dauerhaft ins Depot verlegt. «Sie werden nur noch auf Anfrage für Gruppen, Schulen oder Universitäten zugänglich sein», erklärte Marie-France Meylan-Krause auf Anfrage. fko

Lesen Sie weiter im «Murtenbieter» vom 14. September 2018.