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Murten | Nach der Murtner Solennität folgte das Historische Murtenschiessen auf dem Bodemünzi. Das Murtenfähnlein ging heuer an die Schützengesellschaft Gurmels

Der Jubel bei der Schützengesellschaft Gurmels war am Sonntag gross: Die Gruppe Chutze erkämpfte sich am Murtenschiessen auf dem Bodemünzi das heiss begehrte Murtenfähnlein. Und nicht nur das: Auch der zweite Rang ging an eine der insgesamt drei Gruppen der Schüt-zengesellschaft Gurmels: die Grossholz Massai. Das Programm für das 87. Murtenschiessen war so traditionell wie knifflig: zwölf Schuss in vier Minuten auf eine Distanz von rund 200 Metern. Die Stunde der Wahrheit bezüglich der Schiesskünste erfolgte ganz zum Schluss – bei der Rangverkündigung. Immer zwei Schützen teilten sich eine Scheibe – insgesamt sechzig Scheiben standen am Sonntag nach der Murtner Solennität zur Verfügung. Geschossen wurde mit Ordonnanzwaffen auf eine speziell gestaltete Scheibe. Diese wechselt jedes Jahr und wird erst am Tag des Murtenschiessens bekannt gegeben. In diesem Jahr erwartete die 1360 Schützinnen und Schützen eine in die Breite gezogene Schiessschartenform. Sie schossen in 136 Zehnergruppen – neun Gruppen mehr als im Vorjahr, wie Heinz Thalmann, Präsident des Verbands Historisches Murtenschiessen, an der Rangverkündigung auf dem Kanonenmätteli bekannt gab. fko

Lesen Sie weiter im «Murtenbieter» vom 25. Juni 2019.