
Seebezirk | Für die Gemeindewahlen vom 8. März präsentieren sich sowohl für die Gemeinderats- als auch für die Generalratssitze weniger Kandidierende als noch vor fünf Jahren.
118 Kandidierende für 85 Gemeinderatssitze im Seebezirk – diese Bilanz lässt sich nach Eingang der Wahllisten für die kommunalen Wahlen vom kommenden 8. März ziehen. «Wenn wir es mit den Zahlen von 2021 vergleichen, haben wir 20 Prozent weniger Kandidierende», stellt der Seebezirkler Oberamtmann Christoph Wieland (FDP) auf Anfrage fest.
Die Zahlen lassen sich nicht eins zu eins vergleichen. So gelten sie dieses Mal für 13 Gemeinden, da in Gurmels und Ulmiz aufgrund ihrer Fusion bereits vorgezogene Wahlen stattgefunden hatten. Trotzdem ist ein Rückgang feststellbar, und Wieland meint: «Das ist sicher ein Signal, das wir ernst nehmen müssen. Aber es ist bei weitem noch kein Zeichen für einen institutionellen Zusammenbruch.» uh
Lesen Sie weiter im «Murtenbieter» vom 30. Januar 2026.